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Herzlich willkommen auf der Webseite des Provinzialverbands Rheinischer Obst- und Gemüsebauer e.V., der berufsständischen Interessenvertretung der Obst- und Gemüseerzeuger im Landesteil Nordrhein von Nordrhein-Westfalen.

 

Sehen Sie hier unsere letzten Meldungen und demnächst anstehende Termine. Weitere finden Sie unter Aktuelles bzw. unter Termine.

(2.11.16) Ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen, dass Sie mal eben ein paar Äpfel einkaufen wollten, dann aber nicht wussten, welche Sorte Sie nehmen sollen? Dann greifen Sie zur gut aussehenden Apfelsorte, die sich zu Hause aber als geschmacklicher Flop entpuppt. Da wäre es doch das Beste, die Apfelsorten einfach einmal zu probieren, meint der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S. Weis

Eine gute Gelegenheit dazu bietet sich bei der Sonderschau „Das Beste aus der Region“ im Rahmen der Verbraucherausstellung MODE HEIM HANDWERK vom 10. bis 13. November 2016 in der Messe Essen. In der Halle 5 bietet der Provinzialverband 8 Apfelsorten zur Verkostung an. Die Palette reicht dabei von alten Sorten, die etwa dem Berlepsch, bis hin zu neuen Sorten, die viele Verbraucher noch nicht kennen. Er wird eine breite Vielfalt von süß bis säuerlich angeboten. Oder kennen Sie schon Wellant, Fuji und Santana?

Sicher können die in Essen zur Verkostung angebotenen Sorten nur einen kleinen Ausschnitt aus der Vielfalt der Apfelsorten geben. Häufig können aber auch bei direktvermarktenden Obstbaubetrieben Apfelsorten probiert werden. Einige Apfelanbauer bieten den Kunden über 30 verschiedene Sorten aus eigenem Anbau an. Da wird für jeden Geschmack etwas dabei sein. Eine Liste der direktvermarktenden Obst- und Gemüsebaubetriebe kann auf der Homepage des Provinzialverbandes unter dem Link www.provinzialverband.de/dokumente/Direktvermarkter abgerufen werden.

 

 

 

 

 

 

 

(9.11.16) In diesen Tagen beginnt die Hochsaison für Rotkohl. Denn das Kohlgemüse zählt zu den beliebtesten Beilagen für Schmorbraten, Wild oder Gans. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Dabei kann Rotkohl viel mehr: auch als Rohkostsalat, Strudelfüllung oder zur frischen Bratwurst schmeckt Rotkohl hervorragend. Auch wenn die violetten Köpfe kein Saisongemüse im klassischen Sinne sind, steigt der Verbrauch in den Herbst- und Wintermonaten deutlich an. Liebhaber von Rotkohl kommen das ganze Jahr über auf ihre Kosten. Entweder frisch vom Acker oder aber aus Kühlhäusern werden die Köpfe durchgängig angeboten. In diesen Wochen beginnt auch die Einlagerung des Rotkohls in die Kühlhäuser, sodass in den kalten Wintermonaten stets frischer Rotkohl zur Verfügung steht.

Die Zubereitung eines Rotkohlgemüses stellt eine kleine Wissenschaft für sich dar. Die Zubereitung ist im Vergleich zu anderen Gemüsearten arbeits- und zeitaufwendig. Aber die Arbeit lohnt sich! Nachdem der Kopf geputzt und geschnitten ist, kommen eine Reihe von Zutaten in den Topf: Essig, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt, Nelken, Salz und Äpfel. Darüber hinaus hat jeder Koch eigene „Spezialzutaten“. Säfte oder Gelees verschiedener Früchte, Zimt, Rotwein oder Apfelkraut sind nur einige Möglichkeiten. In jedem Fall lohnt es sich, einen großen Kopf Rotkohl zu verarbeiten. Denn gegarter Rotkohl lässt sich hervorragend einfrieren.

Rotkohlköpfe halten sich über Tage bei kühler Lagerung frisch. So ist ein Einkauf auch längere Zeit vor der Verarbeitung möglich.

 

 

 

 

 

 

(26.10.16) In den traditionellen Anbaugebieten von Weißkohl und Rotkohl für die Verarbeitungsindust-rie läuft derzeit die Kappesernte. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Vor allem am Niederrhein und im Raum Euskirchen wird Kohl zur Verarbeitung angebaut. Dabei werden spezielle Weiß- und Rotkohlsorten gewählt, die besonders dicke Köpfe mit einem geringen Strunkanteil bringen. Der Weißkohl wird zu Sauerkraut verarbeitet. Dazu erfolgt zunächst die Ernte entweder von Hand oder mit einer Erntemaschine. Neben dem Abschneiden der Kohlköpfe werden auch die äußeren Deckblätter entfernt. Nach dem Transport in die Sauerkrautfabrik wird dort nachgeputzt und der Strunk ausgebohrt, bevor die Köpfe maschinell geschnitten werden. Zusammen mit Salz wird der geschnittene Weißkohl dann vergoren. Durch die Milchsäuregärung entsteht das Sauerkraut, das schließlich in Folienbeutel oder Dosen verpackt wird.

Je nach Wunsch der Verbraucher wird auch bereits gekochtes und gewürztes Sauerkraut abgefüllt, sodass es nur noch erwärmt werden muss.

Der Ernte- und Verarbeitungsprozess verläuft beim Rotkohl ähnlich. Allerdings wird der geschnittene Kohl nicht vergoren, sondern mit Gewürzen gekocht und dann abgefüllt.

Sauerkraut und Rotkohl sind überaus gesunde Gemüsebeilagen. Sie enthalten viel Vitamin C, Vitamin B und K und darüber hinaus Kalium, Calcium, Eisen und einen hohen Anteil an Ballaststoffen.

Dabei sind die Verwendungsmöglichkeiten wesentlich vielseitiger als nur als Beilage zu deftigem Fleisch. Suppen, herzhafte Kuchen, Eintöpfe oder auch Rohkostsalate bereichern den winterlichen Speiseplan.

 

 

 

 

 

(27.10.16)

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Der Präsident des Provinzialverbandes Rheinischer Obst- und Gemüsebauer, Christoph Nagelschmitz, begrüßt das Urteil des OLG Hamm zu den Aufzeichnungspflichten für Arbeitszeiten in Landwirtschaft und Gartenbau. Das Gericht entschied in letzter Instanz, dass die Allgemeinverbindlicherklärung des im Jahr 2014 verabschiedeten Mindestentgelt-Tarifvertrages für Landwirtschaft und Gartenbau nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz keine Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeiten aller Arbeitnehmer in Landwirtschaft und Gartenbau begründet.

„Endlich werden unsere Betriebe von diesem unerträglichen bürokratischen Monster erlöst“, so Nagelschmitz. Seit dem vergangenen Jahr seien alleine in den rheinischen Obst- und Gemüsebaubetrieben tausende von unnötigen Arbeitsstunden geleistet worden, um die Aufzeichnungspflicht zu erfüllen. Nachdem aller berechtigter Widerstand des Berufsstandes gegen die unsinnige Regelung, die mit dem Übergang in den Geltungsbereich des Mindestlohngesetzes ab 2018 ohnehin entfiele, ergebnislos geblieben sei, habe nun ein Gericht die Bedenken bestätigt. Erst jetzt, am Ende der zweiten vollen Obst- und Gemüsesaison nach der Einführung der Aufzeichnungspflicht, sei diese zusätzliche Last endgültig gekippt worden.

Nagelschmitz forderte eine umgehende Umsetzung des Gerichtsurteiles durch die Politik. „Frau Nahles muss jetzt ganz schnell handeln, damit weiterer Schaden von den Betrieben abgewendet wird. Denn einzig und alleine die Betriebe tragen die Kosten für die jetzt als ohne Rechtsgrundlage eingestufte Aufzeichnungspflicht“, so der Präsident.

Nach dem Mindestlohngesetz seien nur für geringfügig Beschäftigte Aufzeichnungen von Arbeitsbeginn, -ende und –dauer vorgeschrieben. „Dies würde unsere Mitgliedsbetriebe in ihrem Verwaltungsaufwand deutlich entlasten“, resümierte Nagelschmitz.

 

 

 

 

 

 

(19.10.16) Liebhaber von Birnen kommen derzeit voll auf ihre Kosten. Darauf weist der Provinzialver-band Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Die rheinischen Obsterzeuger haben die Birnenernte abgeschlossen. Gerade in den kommen-den Wochen ist die Vielfalt der Birnensorten besonders groß. Die wichtigsten Sorten sind Alexander Lucas und Conference. Beide Sorten können von den Erzeugern lange gelagert werden und werden bis weit in das neue Jahr vermarktet. Wer einmal andere Birnensorten probieren möchte, findet diese insbesondere bei direktvermarktenden Betrieben. Vereins-dechantsbirne, Concorde, Xenia oder für kurze Zeit auch noch Köstliche aus Charneux sind nur einige der Sorten, die zum Teil erst seit kurzem im Anbau sind. Ähnlich wie bei Äpfeln ist es so, dass jede Sorte ihren eigenen Charakter hat. Sie unterscheiden sich nicht nur äußerlich sondern vor allem in ihrem Geschmack. Und so ist jetzt die richtige Zeit, seinen persönlichen Favoriten herauszufinden.

Bei Birnen scheiden sich die Geister. Die einen mögen sie fest und knackig. Andere legen größten Wert auf ein zart schmelzendes saftiges Fruchtfleisch und ein intensives Birnenaro-ma. Birnen bleiben nur fest, wenn sie sehr kühl gelagert werden. Bei Zimmertemperaturen werden sie schnell weich und saftig. Sie können dann nur wenige Tage gelagert werden. Des-halb empfiehlt es sich, bei fehlenden kühlen Lagermöglichkeiten Birnen nur in kleinen Men-gen zu kaufen. Wem das Nachreifen der Früchte zu lange dauert, kann die Birnen zusammen mit Äpfeln oder Tomaten lagern. Diese geben das Reifegans Ethylen ab, das den Reifeprozess der Birnen beschleunigt.

Die grünen Früchte sind ein idealer Snack für zwischendurch. Die Gehalte an Vitaminen der B-Gruppe, Folsäure und Phosphor sind beachtlich. Durch den hohen Kaliumgehalt wirken sie entschlackend und entwässernd. Der Ballaststoffgehalt regt die Verdauung an. Aber auch als Kuchenbelag, Dessert, Zutat für Konfitüren oder herzhaft zu Wild oder Grünkohl sind Birnen ein Genuss.

 

 

 

 

 

 

 

(12.10.16) Bis weit in das neue Jahr hinein bieten die rheinischen Gemüseerzeuger jetzt wieder Wurzel-petersilie an. Die weißen Wurzeln sind vielseitig einsetzbar und sind auf Grund ihrer Inhaltsstoffe überaus wertvoll, meint der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S. Weis

Vielen Verbrauchern ist nur die Blattpetersilie – in glatter oder krauser Form – bekannt. Die Blattpetersilie hat sehr dünne Wurzeln, die üblicherweise nicht verzehrt werden. Wurzelpetersilie kann hingegen so dick wie Möhren werden, ist aber durch die weiße Farbe und das spitze Zulaufen gut von einer Möhre zu unterscheiden. Verwechslungsgefahr besteht allerdings mit Pastinaken, die aber ganz anders schmecken. Außerdem bildet der Blattansatz der Wurzelpetersilie einen kleinen „Hügel“ auf der Wurzel, wo hingegen bei der Pastinake ein kleines „Tal“ entsteht.

Wurzelpetersilie ist überaus vielseitig einsetzbar. Klassisch gehört sie zum Suppengemüse, kann aber auch mit Kartoffeln zu einem Püree gekocht werden, verfeinert Eintöpfe oder schmeckt auch fein geraspelt im Rohkostsalat. Die Wurzeln werden gewaschen und geschält, bevor sie geschnitten werden. Bei kühlen Temperaturen halten sich die Wurzeln in einem Folienbeutel mehrere Tage frisch. Geputzt und geschnitten kann die Petersilienwurzel auch gut eingefroren werden und dann bei Bedarf für Suppen und Eintöpfe aufgetaut werden.

Die Wurzeln enthalten Calcium, Eisen, mehrere Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C, Vitamin E, Folsäure und ätherische Öle, die den intensiven Geschmack hervorrufen. Von daher ist Wurzelpetersilie genau das Richtige, um den Körper in der nasskalten Jahreszeit vor Infekten zu schützen.

 

 

 

 

 

 

 

(05.10.16) In den Hofläden der rheinischen Apfelerzeuger werden in diesen Tagen immer mehr frisch geerntete Apfelsorten angeboten. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

In den Hofläden der rheinischen Apfelerzeuger werden in diesen Tagen immer mehr frisch geerntete Apfelsorten angeboten. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

Schon Anfang September hat die Ernte der Sorten Elstar und Gala begonnen. Doch auch vor Erntebeginn der spät reifenden Sorten Fuji und Braeburn ist die Sortenvielfalt groß. Traditionelle Sorten wie der Cox Orange oder der weinsäuerlich schmeckende Berlepsch liegen neben neuen Sorten, wie dem süss-säuerlichen Wellant, dem knackigen Topaz oder der süss-sauren Rubinette.

In vielen Hofläden besteht die Möglichkeit, den Geschmack der einzelnen Sorten zu testen. Aber auch die Vielfalt hinsichtlich Knackigkeit und Festigkeit ist groß. Besonders knackig sind Braeburn, Fuji und Wellant, der auch besonders saftig ist. Etwas weicher sind Rubinette, Elstar und Cox Orange.

Die Obstbauern halten aber auch für jeden Verwendungszweck die geeignete Sorte bereit. Soll der Apfel im Kuchen eher zerfallen, ist Boskoop genau die richtige Sorte. Sollen die Äpfel fest bleiben, sind Topaz oder Braeburn besser geeignet.

Immer mehr Freunde gewinnt auch die Sorte Santana, die allergenfrei ist. Denn mittlerweile besitzen rund 10 % der deutschen Bevölkerung eine Allergie gegen Äpfel. Bei vielen anderen Sorten muss im Einzelfall ausprobiert werden, ob man allergisch auf die Sorte reagiert.

Neben den bekannten Sorten Jonagold und Pinova gibt es noch viele weitere Sorten, wie zum Beispiel die neue Sorte Natyra. Viele Apfelsorten sind nur direkt beim Obsterzeuger erhält-lich, so dass ein Einkauf im Hofladen auf jeden Fall lohnt. Informationen über direkt ver-marktende Betriebe in der Nähe finden Verbraucher auf der Homepage des Provinzialverbandes unter www.provinzialverband.de unter dem Button „Hofläden und Direktvermarkter“.

 

 

 

 

(28.09.16) Rheinisches Obst und Gemüse mit allen Sinnen erleben können die Verbraucher am Stand des Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer beim Erlebnisbauernhof vom 6. bis 8. Oktober 2016 auf dem Münsterplatz in Bonn.

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Dabei hat sich der Provinzialverband ein umfangreiches Programm für die Verbraucher vor-genommen. Bei der Apfelverkostung kann der Geschmack von 8 Apfelsorten geprüft werden. So werden die Verbraucher herausfinden können, welche Sorte genau die Richtige für den eigenen Geschmack ist.

Gleich nebenan können auch 5 Birnensorten probiert werden. Neben Klassikern wie den Sor-ten „Alexander Lucas“ und „Conference“ sind auch einige neuere Sorten mit am Start.

Umfangreich ist auch das Programm, das für den rheinischen Gemüsebau steht. So wird eine bunte Vielfalt verschiedener Herbst- und Wintergemüsearten dargestellt. Der Herbst ist die Zeit der Kürbisse. Und so wird auch eine große Zahl von Kürbissorten ausgestellt. Dabei wird eine bunte Mischung aus Speise- und Zierkürbissen geboten. Am nächsten Stand weht dann schon der Duft von Sauerkraut durch die Luft. Hier wird vor Ort gezeigt, wie Sauerkraut früher von Hand und heute in Sauerkrautfabriken hergestellt wird. Kinder dürfen dabei gerne auch einmal selbst Hand anlegen und den frisch gehobelten Weißkohl stampfen.

Große und kleine Kinder können aber auch einmal ihre Nase testen. Denn es ist die Frage zu klären, welche Obst- und Gemüsearten sich in mehreren undurchsichtigen Gefäßen befinden, die das Erkennen nur über den Geruch ermöglichen.

Schließlich werden auch 7 verschiedene Tomatensorten, von groß bis klein und in verschie-denen Farben, zur Verkostung angeboten.

Es gibt also für die Verbraucher viel Interessantes zu sehen, zu riechen und zu schmecken. Ein Besuch beim Erlebnisbauernhof in Bonn kann nur empfohlen werden.