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Herzlich willkommen auf der Webseite des Provinzialverbands Rheinischer Obst- und Gemüsebauer e.V., der berufsständischen Interessenvertretung der Obst- und Gemüseerzeuger im Landesteil Nordrhein von Nordrhein-Westfalen.

 

Sehen Sie hier unsere letzten Meldungen und demnächst anstehende Termine. Weitere finden Sie unter Aktuelles bzw. unter Termine.

(03.01.17) Bis zum Austrieb der Obstbäume im März/April ist es jetzt an der Zeit, die Obstbäume im eigenen Garten an frostfreien Tagen zu schneiden. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Durch den richtigen Obstbaumschnitt wird die Qualität der Früchte im kommenden Sommer gesteigert und der Krankheitsdruck reduziert. Deshalb sollten sich Hobbygärtner jetzt die Zeit nehmen, steil nach oben oder nach innen wachsende Äste zu entfernen. Auch die Spitzen der Bäume, die durch den größeren Lichteinfall dazu neigen, die unteren Baumpartien zu überbauen, müssen ausgelichtet werden. Ziel muss es sein, dass das Sonnenlicht auch in belaubtem Zustand des Baumes den Stamm erreichen kann. Denn nur, wenn die Blätter überall am Baum genügend Licht bekommen, werden die Früchte optimal ernährt. Dies spiegelt sich dann im guten Geschmack des Obstes wieder.

Ein konsequenter Obstbaumschnitt ist aber auch zur Bekämpfung von Krankheiten unerlässlich. So sollten unbedingt alle abgestorbenen Äste, Fruchtmumien, dies sind eingetrocknete und von Pilzen befallene Früchte aus dem Vorjahr, oder auch vom Obstbaumkrebs befallene Äste entfernt werden. Auch noch nicht verrottetes Falllaub vom Vorjahr sollte entfernt werden, da Pilzsporen im Falllaub überwintern.

Der Obstbaumschnitt sollte nicht bei starken Frösten vorgenommen werden. Frost kann in den offenen Wunden Holzschäden verursachen.

Süßkirschen- und Walnussbäume werden erst im August geschnitten. Ansonsten drohen Sie beim Austrieb zu verbluten. Pfirsiche und Aprikosen schneidet man hingegen am besten während der Blüte.

 

 

 

 

 

(10.01.17) Möhren sind wahre Vitamin- und Mineralstoffbomben. Deshalb ist der Verzehr von Möhren gerade in den Wintermonaten besonders empfehlenswert, meint der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S. Weis

Die orangen Rüben enthalten die Vitamine B1, B2, C und E sowie große Mengen Beta-Carotin. Beta-Carotin wird immer dann, wenn etwas Fett mit verzehrt wird, in Vitamin A umgewandelt. Aber auch die Mineralien Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen tragen zum hohen gesundheitlichen Wert des Gemüses bei. Dabei sind Möhren kalorienarm und deshalb ideal geeignet für all diejenigen, die sich nach der Weihnachtszeit eine Gewichtsreduzierung vorgenommen haben.

Außerdem sind Möhren aber auch überaus vielseitig einsetzbar. Deshalb sollte das Gemüse in keinem Haushalt fehlen. Roh als Snack zwischendurch, im Salat, im Suppengemüse, als Gemüsebeilage, am Schmorbraten, als Saft oder Kuchenzutat: Möhren passen zu fast allem.

In einem Folienbeutel verpackt können Möhren problemlos mehrere Tage im Kühlschrank aufgehoben werden. Sollte aber tatsächlich eine zu große Menge eingekauft worden sein, kann das Gemüse auch sehr gut eingefroren werden. Hierzu werden sie entsprechend den späteren Verwendungswünschen vorher zerkleinert.

Frisch eingekaufte Möhren müssen übrigens nicht geschält werden. Durch das Waschen des Gemüses kurz vor dem Verkauf erübrigt sich diese lästige Tätigkeit. Außerdem können durch einen Verzicht auf das Schälen wichtige Inhaltsstoffe erhalten werden.

Die rheinischen Gemüseerzeuger bauen nicht nur orangefarbene Möhren an. Auch gelbe oder violette Möhren stammen aus dem heimischen Anbau. Durch eine Mischung lässt sich sicherlich ein Hingucker auf den Teller zaubern.

 

 

 

 

(14.12.16) Zwar bieten die rheinischen Obsterzeuger keine Mandeln aus heimischem Anbau an, die Bandbreite von Zutaten für Weihnachtsteller, Festmenü und Kaffeetafel ist aber groß. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Früher war es üblich, Obst aus heimischem Anbau auf den Plätzchenteller zu legen. Äpfel, Birnen und auch Walnüsse aus heimischem Anbau bieten sich hierfür geradezu an. Was früher Sparzwängen geschuldet war, kann heute eine sinnvolle und gesunde Ergänzung des weihnachtlichen Speiseplans sein. Bei all den kalorienhaltigen Leckereien der Festtage sind die vitamin-, mineralstoff- und ballaststoffreichen Obstarten eine gesunde Variante für eine Zwischenmahlzeit.

Aber auch für das Festessen und die Kaffeetafel ist rheinisches Obst eine ideale Zutat. Warum nicht einmal wieder einen Bratapfel oder Rotweinbirnen als Nachtisch? Denn gerade Äpfel und Birnen lassen sich sehr gut mit den weihnachtlichen Gewürzen, wie etwa Zimt, Sternanis oder Koriandersamen kombinieren.

In einer Reihe von weihnachtlichen Plätzchen oder Kuchenrezepten werden Äpfel auch verwendet, um das Gebäck über Wochen saftig zu halten.

 

 

 

 

 

 

(07.12.16) Es geht wohl nichts über einen frisch geschlagenen Weihnachtsbaum, der fast vor der Haustür gewachsen ist. Auch viele rheinische Obst- und Gemüsebaubetriebe bieten in ihren Hofläden Weihnachtsbäume aus eigenem Anbau oder aus der Region an, berichtet der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S. Weis

In diesen Betrieben können die Verbraucher häufig „den“ passenden Baum aussuchen, bevor er dann frisch geschlagen wird. Dies ist natürlich optimal für die Haltbarkeit des Weihnachtsbaumes. Darüber hinaus ist das Aussuchen des Baumes ein Erlebnis für die ganze Familie, das mit dem Einkauf der Zutaten für das Weihnachtsmenü verbunden werden kann.

Sofern die Obst- und Gemüseerzeuger die Bäume nicht selber kultivieren, kommen sie von den Erzeugern ihres Vertrauens, die ebenfalls dafür sorgen, dass nur frisch geschlagene Bäume vermarktet werden. Bis zum Aufstellen des Baumes im Wohnzimmer sollte der Weihnachtsbaum möglichst kühl stehen und mit Wasser versorgt werden.

Gerade die Apfelerzeuger bieten auch gleich den Christbaumschmuck mit. Warum nicht einmal – wie in früheren Zeiten – kleine Äpfel in den Weihnachtsbaum hängen? Die leuchtend rote Sorte Gala oder der orange Pinova sind nur zwei Sorten, die sich gut als Christbaumschmuck eignen.

Eine Liste der direktvermarktenden Obst- und Gemüsebaubetriebe finden Sie auf der Homepage des Provinzialverbandes unter www.provinzialverband.de. Dort ist bei den einzelnen Betrieben aufgeführt, welche Erzeugnisse selbst produziert werden.

 

 

 

 

 

(09.12.16) Theo Germes und Georg Boekels zu Vizepräsidenten gewählt

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Foto: S. Weis

Auf der Mitgliederversammlung des Provinzialverbandes Rheinischer Obst- und Gemü-sebauer am 8. Dezember 2016 in Köln-Auweiler wurde Christoph Nagelschmitz, Wes-seling, einstimmig in seinem Amt als Präsident bestätigt. Nagelschmitz steht seit 2007 an der Spitze der berufsständischen Interessenvertretung der rheinischen Obst- und Gemüsebauer. Ebenfalls wiedergewählt in seiner Funktion als Vizepräsident wie auch als Vorsitzender der Landesfachgruppe Gemüsebau wurde Theo Germes aus Geldern.

Zum weiteren Vizepräsidenten wählte die Mitgliederversammlung Georg Boekels. Der 55-jährige Obstbauer aus Bergheim-Fliesteden folgt damit Dr. Andreas Mager (Alfter), der dieses Amt seit 2011 innehatte. Boekels ist zugleich auch zum Vorsitzenden der Landesfachgruppe Obstbau gewählt worden.

In der Landesfachgruppe Obstbau beim Provinzialverband sind rund 300 Obsterzeuger aus den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf zusammengeschlossen, die vor allem Kernobst, Erdbeeren und Strauchbeerenobst sowie in kleinerem Umfang auch Stein-obst erzeugen. Schwerpunkte des Anbaus liegen im südlichen Rheinland rund um Me-ckenheim und dem Vorgebirge sowie am Niederrhein im Raum Krefeld.

Wichtigste Aufgabe der Landesfachgruppe Obstbau sind die Interessenvertretung der Obstbauern gegenüber Politik und Behörden, Öffentlichkeitsarbeit und die Weiterbil-dung, zum Beispiel im Rahmen des jährlich stattfindenden Rheinischen Obstbautages.

 

 

 

 

 

(30.11.16) Sie ist überaus gesund, schmeckt einfach lecker und ist wieder schwer im Kommen: die Steckrübe. Während sie gerade bei vielen älteren Menschen noch immer Erinnerungen an schlechte Zeiten hervorruft, erfährt das auch Kohlrübe genannte Gemüse eine wahre Renaissance. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Steckrüben waren im ersten Weltkrieg und auch kurz nach dem zweiten Weltkrieg eines der wenigen verfügbaren Nahrungsmittel. Deshalb sind die dicken Rüben über Jahrzehnte fast in Vergessenheit geraten. Allenfalls als Viehfutter wurden die Rüben noch angebaut.

Bei Steckrüben handelt es sich aber um ein überaus gesundes Gemüse. Mineralien, wie Kalium, Calcium und Magnesium, Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C und Beta-Carotin sind nur einige der gesunden Inhaltsstoffe. Obwohl sie einen relativ hohen Traubenzuckergehalt hat, ist die Steckrübe kalorienarm.

Darüber hinaus ist das Gemüse auch vielseitig verwendbar. Noch nahezu unbekannt ist die Verwendung als Rohkostsalat oder als Snack in mundgerechte Scheiben geschnitten. Der Geschmack ähnelt dem von rohem Kohlrabi. Am Bekanntesten dürfte noch die Zubereitung als Eintopf sein. Aber auch als Gemüsebeilage zu Fleisch oder Fisch ist das Gemüse vielseitig einsetzbar. Gewürzt mit Salz, Pfeffer und Muskat und gerne auch mit etwas Säure in Form von Apfelsaft ist schnell eine wohlschmeckende Beilage zubereitet. Auch als Grundlage für eine Cremesuppe oder im Auflauf ist das Gemüse sehr lecker.

Die Rüben müssen lediglich geschält werden und können dann in mundgerechte Stücke geschnitten werden.

 

 

 

 

 

(23.11.16) Nach Presseberichten sollen mittlerweile rund 10 % der deutschen Bevölkerung unter einer Apfelallergie leiden. Aber auch Apfelallergiker können bei der richtigen Sortenwahl Äpfel gut vertragen, berichtet der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S. Weis

Eine Apfelallergie wird durch eine bestimmte Aneinanderreihung von Aminosäuren hervorgerufen. Dies sind Eiweiße, die in jedem Lebewesen vorkommen. Da diese Eiweißbausteine in jeder Apfelsorte anders aneinander gereiht sind, ist auch die Verträglichkeit der Apfelsorten unterschiedlich.

Die höchste Verträglichkeit wird der Apfelsorte Santana zugesprochen. Aber auch der Allergengehalt der Sorten Wellant, Rubinette, Berlepsch oder Boskoop ist so niedrig, dass viele Allergiker den Verzehr von Äpfeln dieser Sorten vertragen. Allerdings wird Allergikern empfohlen, zunächst einmal vorsichtig zu testen, ob sie die jeweilige Apfelsorte vertragen. Denn die Verträglichkeit weicht je nach Person durchaus voneinander ab.

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass alte Apfelsorten verträglicher seien als neue. Dies ist so nicht haltbar. Denn es gibt sowohl alte als auch neue Apfelsorten, die gut verträglich sind bzw. auf die Allergiker stark reagieren.

Auch Lagerdauer und Art der Lagerung sind mit entscheidend für die Verträglichkeit von Apfelsorten. Frisch geerntete Äpfel sind häufig besser verträglich als solche, die bereits längere Zeit gelagert worden sind.

 

 

 

 

 

(16.11.16) Die Verbraucher an Rhein und Ruhr müssen auch nach den ersten Frösten nicht auf knackige und frische Salate verzichten. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

In diesen Tagen beginnt die Ernte von Kopfsalat, Lollo Rosso, Lollo Bionda, Kraussalat und Raisa in den rheinischen Gewächshäusern. Aus dem Freiland werden noch Endivien frisch geerntet. Den ganzen Winter über wird Feldsalat entweder im Freiland oder in Folientunneln geschnitten. Aber auch Chinakohl ist eine gute Alternative für knackigen Genuss.

Gerade im Winter bietet sich auch eine Kombination der verschiedenen Salate zum Beispiel mit Obst an. Äpfel, Birnen oder Zitrusfrüchte bringen eine fruchtige Note in den Salat und steigern natürlich auch den Vitamingehalt. Aber auch Rohkostsalate verschiedener Wurzelgemüsearten, wie etwa Möhren, Rote Bete, Sellerie, Pastinaken oder Wurzelpetersilie sind ein Genuss und bringen Farbe auf den Salatteller.

Rohkost- und Blattsalate sind kalorienarm und ballaststoffreich. Der Verzehr verstärkt das Immunsystem und baut damit Erkältungskrankheiten vor. Sie sind aber auch eine willkommene Abwechslung zu Gänsebraten, Weihnachtsplätzchen und Glühwein, die zwar allesamt sehr lecker, aber auch sehr gehaltvoll sind.

Also, einfach mal einen leckeren Salat zwischendurch!