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Herzlich willkommen auf der Webseite des Provinzialverbands Rheinischer Obst- und Gemüsebauer e.V., der berufsständischen Interessenvertretung der Obst- und Gemüseerzeuger im Landesteil Nordrhein von Nordrhein-Westfalen.

 

Sehen Sie hier unsere letzten Meldungen und demnächst anstehende Termine. Weitere finden Sie unter Aktuelles bzw. unter Termine.

(18.05.16) Ein „typisch deutsches“ Gemüse wird jetzt im Rheinland wieder geerntet: Kohlrabi. Im Rheinland hat in diesen Tagen die Ernte der zarten Knollen begonnen und bis in den November wird das leckere Gemüse jetzt täglich frisch angeboten, teilt der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) mit.

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Foto: S. Weis

Es verwundert ein wenig, dass im Winterhalbjahr in anderen europäischen Ländern Kohlrabi für den deutschen Markt angebaut werden, das leckere Gemüse aber tatsächlich fast ausschließlich in Deutschland verzehrt wird. Dabei sind die Knollen so vielseitig einsetzbar, dass sie zu fast jedem Gericht passen. Als leckere Rohkost, gedünstet als Gemüse, gebraten als Gemüseschnitzel, als Zutat für Eintöpfe oder Mischgemüse oder auch gefüllt mit Hackfleisch: Kohlrabi können fast alles.

Geschmacklich spielt es keine Rolle, ob die Knollen grün oder violett sind. Da die violetten Sorten eine etwas längere Kulturzeit benötigen, werden Sie eher selten angebaut.

Kohlrabi werden stets mit Laub vermarktet. Am Laub lässt sich sehr gut erkennen, ob das Gemüse frisch ist. Das Laub sollte immer grün und auf keinen Fall welk sein. Da das Laub der Knolle aber Feuchtigkeit entzieht, sollte es nach dem Einkauf unmittelbar entfernt werden. So kann die Verdunstung von Feuchtigkeit über die große Oberfläche der Blätter reduziert werden.

Kohlrabi können im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu einer Woche gelagert werden. Hierzu werden die Knollen am besten in ein feuchtes Tuch eingeschlagen. Um ein Austrocknen der Schnittstellen zu verhindern, sollte angeschnittenes Gemüse in Frischhaltefolie verpackt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(25.05.16) In der vergangenen Woche hat im Rheinland die Erdbeerernte im Freiland begonnen. Damit steigen jetzt erheblich die Erntemengen der roten Früchte auf rheinischen Feldern. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Die Liebhaber der Königin der Beeren können sich auf eine gute Erdbeerernte mit besten Qualitäten freuen. In den kommenden Wochen werden direktvermarktende Erdbeererzeuger im ganzen Land in ihren Verkaufsständen frische Erdbeeren anbieten. Dann kommen Erdbeerliebhaber voll auf ihre Kosten: Kuchen, Konfitüren, Soßen, selbstgemachtes Eis, Liköre und Rumtöpfe sind nur einige der vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten. Aber Erdbeeren schmecken auch herzhaft! Im Salat mit frischem Spargel oder Rübstiel sind sie ein Genuss. Und als Snack zwischendurch gehen frische Erdbeeren einfach immer!

Frische Erdbeeren sind leicht an den glänzenden Früchten und den grünen nicht welken Kelchblättern zu erkennen. Im Kühlschrank können sie einige Tage gelagert werden.

Die roten Früchte sollten immer zuerst gewaschen werden, bevor die Kelchblätter entfernt werden. Ansonsten läuft schon beim Waschen Fruchtsaft aus, so dass Geschmack verloren geht.

Erdbeeren enthalten zahlreiche Vitamine, wie etwa die Vitamine B1, B2, C und das Provitamin A. Daneben sind Calcium, Eisen, Kalium und Phosphor enthalten.

Durch das gezielte Pflanzen von Erdbeerpflanzen kann die Ernte bis zu den ersten Frösten verlängert werden. Die Liebhaber der roten Früchte kommen also voll auf Ihre Kosten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(10.05.16) Blühende Sträucher an Hagelschutznetzen, über Obstanlagen thronende Turmfalkenkästen und Nisthilfen für Wildbienen - all diese Maßnahmen und viele mehr stehen im Fokus, wenn es gilt, die biologische Vielfalt im Lebensraum Obstbaukultur zu fördern. Das Projekt „Naturschutzberatung für rheinische Obstbauern“ der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft in Zusammenarbeit mit dem Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer e.V. zeigt, wie dies im Obstbau gelingen kann.

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Foto: Stiftung Rheinische Kulturlandschaft

Obstbaukulturen bereichern vielerorts das Landschaftsbild des Rheinlandes. Die mit ihnen geschaffene Strukturvielfalt bietet einen idealen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere. Doch wie können interessierte Obstbauern diesen Lebensraum gezielt in seiner ökologischen Funktion fördern? Genau hier setzt das durch die Landgard-Stiftung geförderte Projekt an. Auf dem Obstbaubetrieb „Edelobst Raadts“ erklärte dazu Friedhelm Decker, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft: „Der Fokus unseres gemeinsamen Projektes liegt darin, Naturschutzmaßnahmen so auszuwählen, dass sie einen großen Nutzen für die Förderung der biologischen Vielfalt aufweisen und gleichzeitig leicht in die Produktion integrierbar sind.“

Seit Projektstart 2013 wurden bereits 23 Betriebe im Rheinland einzelbetrieblich beraten und ebenso viele betriebsindividuelle Maßnahmenkonzepte erstellt. Dr. Andreas Mager, Vizepräsident des Provinzialverbandes Rheinischer Obst- und Gemüsebauer e.V. fügt hinzu: „Das Projekt bietet den Obstbauern einen Überblick, welche Maßnahmen auf ihren Betrieben zur Umsetzung in Frage kommen und geben eine erste Hilfestellung, wie die Umsetzung gelingen kann.“ So sind Hinweise zu Anlage und Pflege ausgewählter Naturschutzmaßnahmen in Informationsblättern zusammengefasst, die jeder Obstbauer im Anschluss an die Beratung erhält.

Einen Einblick in die erfolgreiche Umsetzung gab Annette Raadts, Leiterin des Betriebes „Edelobst Raadts“. Bei einer Rundfahrt über die Produktionsflächen konnten die Gäste unterschiedliche Maßnahmen wie Blühstreifen, Turmfalkennistkasten sowie blühende Sträucher an Verankerungen von Hagelschutznetzen entdecken.

Damit solche Maßnahmen neben vielen weiteren noch verstärkt im Rheinland Verbreitung finden, wurde bei der Landgard-Stiftung eine Verlängerung des Projektes beantragt. Svea Pacyna-Schürheck, Bereichsleiterin Qualitätsmanagement bei Landgard kündigte an: „Wir sind begeistert von dem großen Interesse der rheinischen Obstbauern an dem Projekt teilzunehmen und freuen uns mitteilen zu können, dass das Projekt auch ein weiteres Jahr durch die Landgard-Stiftung gefördert wird.“

Eine weitere Würdigung erhielt das Projekt bereits Anfang des Jahres durch die Auszeichnung im Rahmen der UN-Dekade Biologische Vielfalt in Berlin. Mit einer solchen Auszeichnung werden Projekte gewürdigt, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen. Aktuell steht das Projekt zur Wahl zum Monatsprojekt Mai. Bis Ende des Monats kann auf der Homepage der UN-Dekade Biologische Vielfalt unter folgendem Link abgestimmt werden: http://www.undekade-biologischevielfalt.de/projekte/monatsprojekt-waehlen/

Ansprechpartner für das Projekt ist Meike Höller, Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, Rochusstraße 18, 53123 Bonn, Fon 02 28 - 90 90 723-1, Fax 02 28 - 90 90 721-9, m.hoeller@rheinische-kulturlandschaft.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(11.05.16) Nachdem die kühle, fast an Winter anmutende Witterung endlich vorbei ist, wird auf den rheinischen Feldern wieder mit der Ernte frischer Blattsalate begonnen, so der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S. Weis

Salate stellen im Rheinland eine wichtige Gemüsekultur dar. Ihr Anbau findet auf mehr als 1.400 ha statt. Dabei ist die Vielfalt der Salatsorten sehr groß. Kopfsalat, roter Lollo Rosso und Raisa sowie hellgrüner Kraussalat Lollo Bionda werden im Moment angeboten. Wenig später wird auch der erste Eissalat folgen. Weniger bekannte Salatarten sind Romanasalat oder auch „Babyleaf“, eine Mischung junger Blätter verschiedener Salat- und Kohlarten. Gerade Babyleaf erfreut sich wachsender Beliebtheit, weil die bunt gemischten Blätter nur noch gewaschen werden müssen und dann verzehrfertig sind. Durch die Verwendung verschiedener Pflanzenarten entsteht eine bunte Mischung, die auch je nach den verwendeten Arten etwas herzhafter schmecken kann.

Beim Kauf von Salatköpfen sollte die Schnittfläche des Strunkes stets hell und frisch aussehen. Die Blätter dürfen nicht welk oder verbräunt sein. Gerade bei kurzen Transportwegen zum Verbraucher durch den regionalen Anbau wird eine größtmögliche Frische gewährleistet. In jedem Falle empfiehlt es sich, alle Blattsalate nach der Ernte möglichst frisch und schnell zu verbrauchen. Übrig gebliebener Salat lässt sich in einem Folienbeutel oder in einem Kunststoffbehälter im Kühlschrank für wenige Tage gut lagern.

Neben dem Salat als Vorspeise, Beilage oder Zwischenmahlzeit können überschüssige Salatblätter aber auch sehr gut mit einem herzhaften Belag auf Brot verzehrt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(27.04.16) Auch wenn Witterung und Temperaturen eher an den November erinnern, können Verbraucher sich mit frisch geernteten Tomaten aus dem Rheinland etwas Sommer auf den Teller holen. Die rheinischen Tomatenerzeuger ernten schon seit März in ihren Gewächshäusern frische Tomaten. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Tomaten sind in rheinischen Gewächshäusern die wichtigste Kultur. Dabei werden alle Tomatentypen angebaut. Kirsch- und Cocktailtomaten, runde Tomaten oder auch Strauchtomaten: Die Vielfalt in Farbe und Form lässt Liebhaber der meist roten Früchte ins Schwärmen kommen. Aber nicht immer sind rheinische Tomaten rot. Es gibt auch gelbe oder grüne Sorten. Und nicht nur vom Äußeren unterscheiden sich die Sorten, sie sind auch geschmacklich verschieden. Mal sind sie etwas süßer, mal etwas säuerlicher, fester oder weicher, für jeden Geschmack ist das Richtige dabei.

Noch bis in den Dezember können die Verbraucher frische Tomaten aus dem Rheinland genießen. Durch den Anbau in Gewächshäusern verlängert sich die Tomatensaison um ein Vielfaches. Im Freiland wären die ersten Früchte erst im Juli reif. Und je nach Witterungsverlauf spätestens Anfang Oktober Ende mit der roten Pracht. Der Anbau im Gewächshaus hat aber auch weitere Vorteile. Dadurch, dass die Tomatenpflanzen vor Nässe geschützt sind, kann auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln gegen Pilze verzichtet werden. Und Schadinsekten können mit Nützlingen bekämpft werden.

Tomatenliebhaber können sich also auf die kommenden Monate freuen. Ungetrübter Genuss ist angesagt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(04.05.16) Viele Verbraucher kennen das: Nach der Arbeit noch schnell einkaufen, nach Hause hetzen und der Familie ein leckeres Abendessen kochen. Dass dann keine Zeit und Lust vorhanden ist, noch ein aufwendiges Gericht zu zaubern, ist wohl nachvollziehbar. Die rheinischen Spargelerzeuger unterstützen gestresste Köchinnen und Köche aber, indem fast alle Erzeuger auch geschälten Spargel anbieten. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Mit Hilfe von Schälmaschinen wird der Spargel bereits direkt im Laden in kürzester Zeit geschält. So können die weißen Standen sofort im Kochtopf oder in der Bratpfanne gegart werden. Eine solche Unterstützung kommt ebenfalls allen Gastgebern zu Gute, die eine größere Schar Gäste zum Spargelessen eingeladen haben. Und auch die Gastronomie nutzt die Möglichkeit, bereits geschälten Spargel einzukaufen, um Personalkosten einzusparen.

Da beim geschälten Spargel die schützende Schale bereits entfernt ist, sollte er schnellstmöglich verarbeitet werden. Eine längere Aufbewahrung ist nicht möglich. Zwar wird der geschälte Spargel in Folienbeutel oder Plastikschalen verpackt, um eine Verschmutzung zu vermeiden, durch die große offene Oberfläche ist die Gefahr einer Kontamination mit Mikroorganismen oder Schmutz aber auch besonders groß. Von daher sollte geschälter Spargel möglichst erst unmittelbar vor der Zubereitung frisch geschält und gekauft werden. Und genau dies können die rheinischen Spargelerzeuger direkt vor der Haustüre bieten.

Mit geschältem Spargel kann auch ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag mit einem guten Essen ein schönes Ende finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(20.04.16) In den rheinischen Gewächshäusern sind vor einigen Tagen die ersten reifen Erdbeeren gepflückt worden. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Auf einer Fläche von rund 10 ha hat die Ernte in den Gewächshäusern begonnen. Das Rheinland ist in Bezug auf den geschützten Anbau von Beerenobst bundesweit führend. So werden Erdbeeren in unbeheizten Folientunneln auf einer Fläche von mehr als 250 ha angebaut. Je nach Witterungsverlauf wird es noch etwa 2 Wochen dauern, bis auch dort die Ernte beginnt. Damit wird dann die Angebotsmenge deutlich ansteigen.

Aber auch schon jetzt können die Verbraucher wirklich schlemmen, denn die jetzt bereits geernteten Erdbeeren sind sehr wohlschmeckend. Auf Grund der geringen Entfernungen zwischen Erzeuger und Verbraucher kann die Sortenwahl nach Geschmack und Krankheitsanfälligkeit durchgeführt werden. Gerade bei den Gewächshauserdbeeren kann durch das besondere Kulturverfahren aus Stellagen mit Tröpfchenbewässerung fast vollständig auf Pflanzenschutz verzichtet werden.

Durch den hohen Aufwand, der für den Anbau notwendig ist, müssen die Erzeuger für die ersten Erdbeeren einen höheren Preis erzielen als für Früchte aus dem Ausland. Dieser höhere Preis rechnet sich aber für die Verbraucher, weil die Früchte genussreif und vollständig ausgefärbt geerntet werden.

Erdbeerliebhaber können sich schon freuen: Bald können sie wieder aus dem Vollen schöpfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(13.04.16) Kerbel zählt zu einem der Kräuter, die sich besonders im Frühjahr großer Beliebtheit erfreuen. Im Hausgarten kann er bereits jetzt geerntet werden, berichtet der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S. Weis

Das hellgrüne Kraut hat einen sehr aromatischen Geschmack und erinnert ein wenig an Fenchel und Petersilie. Bekannt ist es vor allem als Suppen- und Soßenzutat. So sind Kerbelsuppen genauso beliebt wie die Frankfurter Grüne Soße, in die auf jeden Fall Kerbel gehört. Aber auch zu Spargel passt das würzige Kraut sehr gut. Allerdings sollte Kerbel nicht lange gekocht werden, da er ansonsten Aroma einbüßt.

Die Blätter und jungen Stiele des Kerbels sind sehr zart und können deshalb nicht lange gelagert werden. Auch ein Trocknen oder Einfrieren des Krautes ist nicht zu empfehlen, da der intensive Geschmack verloren geht. In der Regel wird das Grün des Kerbels in Folie eingeschweißt vermarktet. Diese Packung sollte möglichst kühl gelagert werden.

Beim Einkauf von Töpfen kann immer die benötigte Menge geschnitten werden und die Pflanze wächst weiter. Da Kerbel allerdings einjährig ist, kommt er schnell in Blüte und stirbt danach ab. Im Hausgarten kann Kerbel aber auch sehr einfach selbst gezogen werden. Werden die Samen reif, verwildert er regelrecht.

Kerbel enthält Magnesium, Eisen, Zink sowie eine Reihe von ätherischen Ölen. Daneben hat er einen hohen Anteil an den Vitaminen A und C. Er wirkt entgiftend und fördert das Immunsystem.