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Herzlich willkommen auf der Webseite des Provinzialverbands Rheinischer Obst- und Gemüsebauer e.V., der berufsständischen Interessenvertretung der Obst- und Gemüseerzeuger im Landesteil Nordrhein von Nordrhein-Westfalen.

 

Sehen Sie hier unsere letzten Meldungen und demnächst anstehende Termine. Weitere finden Sie unter Aktuelles bzw. unter Termine.

(29.06.16) Die Liebhaber von Süßkirschen kommen wieder voll auf ihre Kosten, denn die Kirschernte im Rheinland hat begonnen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Süßkirschen sind ein Synonym für den Sommer, auch wenn dieser bisher auf sich warten lässt. Während viele Besitzer eines Kirschbaumes angesichts der anhaltenden Regenperiode befürchten müssen, dass ihre Früchte platzen und verfaulen, oder aber von Vögeln gefressen werden, betreiben immer mehr Obstbauern einen hohen Aufwand, um ihre Kirschen zu schützen. Die Kirschbäume werden überdacht und eingenetzt. Nur durch diese Schutzvorrichtungen können die süßen Früchte tiefschwarz und zuckersüß werden.

Ein besonders engmaschiges Netz schützt aber auch vor einem Schädling, der erst seit weni-gen Jahren im Rheinland vorkommt, der Kirschessigfliege. Dieser Schädling, der ursprünglich aus Asien stammt, legt seine Eier vor allem in dunkle und weiche Früchte. Die Larven fressen in den Früchten, sodass diese innerhalb kurzer Zeit zusammenbrechen.

Süßkirschen verführen zum Naschen. Sie können aber auch verarbeitet werden. Als Kuchen-belag, Kompott oder Konfitüre schmecken sie hervorragend.

Die roten Früchte sollten immer mit Stiel gekauft werden, denn ansonsten bluten sie schnell aus. Kirschen sollten möglichst frisch verzehrt werden. Im Kühlschrank können sie wenige Tage aufbewahrt werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Obst- und Gemüsearten verlängert sich die Lagerzeit nicht durch eine Aufbewahrung im Folienbeutel. Denn ein Luftaustausch und ein Abtransport von Feuchtigkeit ist wichtig, da die Früchte ansonsten schnell faulen.

Wem die Kirschsaison zu kurz ist, der kann die entsteinten Kirschen auch einfrieren. Sie lassen sich dann für Desserts, Kuchen oder zum Beispiel als Belag für Pfannkuchen verwenden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(22.06.16) Endlich werden im Rheinland wieder frische Himbeeren geerntet, berichtet der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S. Weis

In den vergangenen Tagen hat die Ernte der sogenannten Sommerhimbeeren begonnen. Die Früchte reifen bei diesen Sorten bis etwa Ende Juli an den Ruten, die im vergangenen Jahr gewachsen sind. Ab August werden bis zu den ersten Frösten Herbsthimbeeren geerntet. Bei diesen speziellen Sorten reifen die roten Früchte an Ruten, die in diesem Jahr gewachsen sind. So kann die Erntezeit der beliebten Beerenfrucht um Monate verlängert werden.

Himbeeren sind sehr empfindliche Früchte und sollten deshalb auch unverzüglich verzehrt werden. Auf eine längere Lagerung oder lange Transportwege sollte verzichtet werden. Im Kühlschrank können die Beeren maximal zwei bis drei Tage aufbewahrt werden. Sollten einmal zu viele Himbeeren eingekauft worden sein, können die überzähligen Früchte sehr gut eingefroren werden. Wenn diese Früchte zunächst auf einen Teller gesetzt werden und erst nach dem Gefrieren in eine Dose oder einen Beutel gefüllt werden, können sie später ganz nach Bedarf entnommen werden.

Himbeeren enthalten sehr viel Vitamin C, aber auch Provitamin A und Vitamin B. Außerdem sind größere Mengen Phosphor, Calcium, Magnesium und Eisen enthalten. Die Früchte sind vielseitig verwendbar. Gelees, Konfitüren, Kuchen, Desserts oder Eis sind nur einige der zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten. Aber auch in einen Salat bringen die süßen Früchte eine fruchtige Note.

Wen die Kerne in den Himbeeren stören, muss die Früchte pürieren und durch ein Sieb streichen. Das macht zwar etwas Arbeit, lohnt sich aber bei manchen Gerichten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(15.06.16) Im Frühsommer hat Spitzkohl Hochsaison. Obwohl das Gemüse mittlerweile ganzjährig angeboten wird, ist das Kohlgemüse gerade im Frühsommer besonders beliebt. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Spitzkohl zählt zu den Kohlarten mit der kürzesten Entwicklungszeit. Aus diesem Grund zählte er in früheren Zeiten zu den beliebtesten Frühgemüsearten. Heute hat das kegelförmige Gemüse gerade in der gehobenen Gastronomie dem Weißkohl den Rang abgelaufen. Spitzkohl ist nämlich deutlich zarter und hat einen feineren Geschmack als der „große Bruder“ mit dem runden Kopf. Aber auch in Privathaushalten ist Spitzkohl beliebt, da er kleinere Köpfe bildet als der Weißkohl. So können auch kleinere Haushalte den Kohlkopf in einer Mahlzeit aufbrauchen.

Spitzkohl ist sehr vielseitig einsetzbar. Ob in Eintöpfen, Aufläufen oder Suppen, als Rohkostsalat, in Mischgemüsen oder auch für Kohlrouladen: Für die Verwendung von Spitzkohl gibt es fast keine Grenzen. Durch den milden Geschmack passt das Gemüse auch als Beilage zu fast allen Fleischarten.

Wegen der zarten Struktur der Blätter sollte das Gemüse nicht lange gegart werden. Vitaminschonend sollte der in Streifen geschnittene Kohl nur kurz mit etwas Fett gedünstet werden.

Spitzkohl sollte beim Einkauf grün, knackig und frisch aussehen. Da die Blätter sehr zart sind, lässt sich Spitzkohl nicht so lange wie die Kopfkohlarten lagern. Eine Lagerung sollte möglichst kühl erfolgen. Es empfiehlt sich, den Kopf in ein feuchtes Tuch einzuschlagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(01.06.16) Obwohl Rübstiel – von manchen auch Stielmus genannt – mittlerweile fast ganzjährig angeboten wird, hat das Gemüse im Frühling und Frühsommer Hochsaison. Die Gemüsespezialität, die außerhalb von Nordrhein-Westfalen nahezu unbekannt ist, zählt zu einer der ersten Gemüsearten, die im Frühling frisch geerntet auf den Tisch kommen.

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Foto: S. Weis

Rübstiel ist eng verwandt mit den Kohlarten und enthält Senföle, die den typischen Geschmack ausmachen. Wichtige Inhaltsstoffe sind die Mineralstoffe Kalium und Calcium sowie die Vitamine A und C. Vom Rübstiel werden die Blattstiele und die jungen Blätter verzehrt. Während das Gemüse in früheren Zeiten stark behaart war, ist es durch eine intensive Züchtungsarbeit gelungen, die unangenehme Behaarung zu entfernen.

Die Verwendungsmöglichkeiten des Gemüses sind vielseitig. Traditionell werden Blattstiele und junge Blätter in Streifen geschnitten und zu einem deftigen Eintopf gekocht oder „gut bürgerlich“ mit Kartoffelpüree oder Stampfkartoffeln gemischt. Zu diesen deftigen Gerichten gehört unbedingt etwas Geräuchertes, wie etwa Mettwurst oder Speck. Rübstiel hat in den letzten Jahren aber auch Einzug in die gehobene Küche gefunden. Hier wird das Gemüse als Beilage zu Fisch oder Kurzgebratenem gereicht. Auch als Salat können die zarten Stiele verzehrt werden. Hierzu empfiehlt sich die Zugabe einer fruchtigen Note in Form von Erdbeeren, Äpfeln oder Orangen.

Rübstiel sollte möglichst frisch verzehrt werden. Da die zarten Blätter und Stiele schnell welken, kann das Gemüse – eingeschlagen in ein feuchtes Tuch – nur 1 bis 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(08.06.16) In diesen Tagen blühen im Rheinland die Holundersträucher. Die gelblich-weiß duftenden Blüten können jetzt geerntet und verarbeitet werden, so der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S. Weis

Aus den Holunderblüten können Sirup und Likör hergestellt werden. Aus diesen Grundzutaten lassen sich dann erfrischende Sommergetränke herstellen, wie etwa der bekannte „Hugo“, das Modegetränk der letzten Jahre.

Für die Zubereitung von Sirup oder Likör werden ungewaschene Blütendolden verwendet. Ein Waschen würde dazu führen, dass wertvolle Aromastoffe verloren gehen. Insekten, die sich auf den Dolden befinden, können durch leichtes Ausschlagen entfernt werden. Die Blüten werden dann mit Zucker und anderen Zutaten angesetzt. Je nachdem, ob ein Sirup oder ein Likör entstehen soll, verwendet man Wasser oder Schnaps. Je nach Rezept werden auch Zitrusfrüchte oder Zitronensäure hinzugegeben.

Holunderblüten können aber auch anderweitig genutzt werden. Als „Hollerküchlein“ werden Holunderblüten in Pfannkuchenteig getaucht und in Fett ausgebacken. Auch Holunderblütengelee findet immer mehr Liebhaber.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(08.06.16) Viele Verbraucher haben die Bilder aus den vergangenen Wochen noch im Kopf: Überflutete Straßen, eingestürzte Häuser, aber auch Radlader, die Schlamm und Hagelmassen beseitigen. Die Unwetter haben immense Schäden verursacht. Viele rheinische Obsterzeuger haben mittlerweile zumindest für einen Teil ihrer Obstanlagen einen Schutz vor Hagelschlag in Form von Hagelnetzen errichtet. Dies sichert die Ernte und lässt die Obstbauern Gewitterwolken etwas entspannter entgegen sehen, so der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S. Weis

Hagel ist der größte Feind des Obstbauers. Denn innerhalb weniger Minuten kann die Arbeit eines ganzen Jahres vernichtet werden. Äpfel mit Hagelschlägen können nicht vermarktet werden. Oftmals sind die Schäden so stark, dass die Äpfel nicht einmal mehr zur Saftherstellung verwendet werden können. Noch schlimmer sind Schäden an Blättern und zum Teil auch am Holz der Obstbäume. Durch diese Verletzungen verlieren die Bäume derartig an Vitalität und Kraft, dass auch die Ernte in den Folgejahren geschmälert wird.

Deshalb schützen immer mehr Obstbauern ihre neuen Obstanlagen mit Hagelnetzen. Schon bei der Pflanzung werden entsprechend starke Gerüste aufgebaut, die in der Lage sind, auch große Hagelmengen zu tragen. Nach der Blüte werden stabile Kunststoffnetze über die Obstanlagen gespannt, die den Hagel abhalten. Erst, wenn die Ernte vollständig eingebracht ist, werden die Netze wieder zusammengerafft und über Winter an den dafür vorgesehenen Drähten zusammengebunden.

Bei den immer häufiger auftretenden Hagelereignissen stellen Hagelnetze für die Obstbauern die einzige Möglichkeit dar, ihre Ernte zu sichern. Die rheinischen Obsterzeuger bitten deshalb alle Verbraucher um Verständnis, dass der Anteil der Obstflächen mit Hagelnetzen zunimmt. Ohne diese Schutzvorrichtungen ist der regionale Anbau in seiner Existenz gefährdet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(18.05.16) Ein „typisch deutsches“ Gemüse wird jetzt im Rheinland wieder geerntet: Kohlrabi. Im Rheinland hat in diesen Tagen die Ernte der zarten Knollen begonnen und bis in den November wird das leckere Gemüse jetzt täglich frisch angeboten, teilt der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) mit.

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Foto: S. Weis

Es verwundert ein wenig, dass im Winterhalbjahr in anderen europäischen Ländern Kohlrabi für den deutschen Markt angebaut werden, das leckere Gemüse aber tatsächlich fast ausschließlich in Deutschland verzehrt wird. Dabei sind die Knollen so vielseitig einsetzbar, dass sie zu fast jedem Gericht passen. Als leckere Rohkost, gedünstet als Gemüse, gebraten als Gemüseschnitzel, als Zutat für Eintöpfe oder Mischgemüse oder auch gefüllt mit Hackfleisch: Kohlrabi können fast alles.

Geschmacklich spielt es keine Rolle, ob die Knollen grün oder violett sind. Da die violetten Sorten eine etwas längere Kulturzeit benötigen, werden Sie eher selten angebaut.

Kohlrabi werden stets mit Laub vermarktet. Am Laub lässt sich sehr gut erkennen, ob das Gemüse frisch ist. Das Laub sollte immer grün und auf keinen Fall welk sein. Da das Laub der Knolle aber Feuchtigkeit entzieht, sollte es nach dem Einkauf unmittelbar entfernt werden. So kann die Verdunstung von Feuchtigkeit über die große Oberfläche der Blätter reduziert werden.

Kohlrabi können im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu einer Woche gelagert werden. Hierzu werden die Knollen am besten in ein feuchtes Tuch eingeschlagen. Um ein Austrocknen der Schnittstellen zu verhindern, sollte angeschnittenes Gemüse in Frischhaltefolie verpackt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(25.05.16) In der vergangenen Woche hat im Rheinland die Erdbeerernte im Freiland begonnen. Damit steigen jetzt erheblich die Erntemengen der roten Früchte auf rheinischen Feldern. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Die Liebhaber der Königin der Beeren können sich auf eine gute Erdbeerernte mit besten Qualitäten freuen. In den kommenden Wochen werden direktvermarktende Erdbeererzeuger im ganzen Land in ihren Verkaufsständen frische Erdbeeren anbieten. Dann kommen Erdbeerliebhaber voll auf ihre Kosten: Kuchen, Konfitüren, Soßen, selbstgemachtes Eis, Liköre und Rumtöpfe sind nur einige der vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten. Aber Erdbeeren schmecken auch herzhaft! Im Salat mit frischem Spargel oder Rübstiel sind sie ein Genuss. Und als Snack zwischendurch gehen frische Erdbeeren einfach immer!

Frische Erdbeeren sind leicht an den glänzenden Früchten und den grünen nicht welken Kelchblättern zu erkennen. Im Kühlschrank können sie einige Tage gelagert werden.

Die roten Früchte sollten immer zuerst gewaschen werden, bevor die Kelchblätter entfernt werden. Ansonsten läuft schon beim Waschen Fruchtsaft aus, so dass Geschmack verloren geht.

Erdbeeren enthalten zahlreiche Vitamine, wie etwa die Vitamine B1, B2, C und das Provitamin A. Daneben sind Calcium, Eisen, Kalium und Phosphor enthalten.

Durch das gezielte Pflanzen von Erdbeerpflanzen kann die Ernte bis zu den ersten Frösten verlängert werden. Die Liebhaber der roten Früchte kommen also voll auf Ihre Kosten.