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(10.08.2022) Ein besonders zartes und würziges Salatgemüse ist Rucola. Dieses Kraut ist in den letzten Jahren in der Beliebtheit der Verbraucher stark gestiegen. Die scharfen Blätter werden vor allem in der italienischen Küche verwendet. Im Salat, auf Pizza und Pasta ist das Kraut sehr beliebt. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: Sabine Weis

Eigentlich stammt Rucola aus Mitteleuropa und ist dann in den Mittelmeerraum „ausgewandert“. Denn Rucola ist nichts Anderes als die bei uns heimische Rauke, die im Mittelalter in unseren Breiten sehr beliebt war.

Die scharfen Blätter von Rucola lassen sich im Salat auch gut mit Früchten kombinieren, denn die Süße der Früchte passt gut zur Schärfe des Krauts.

Rucola eignet sich sehr gut zur Herstellung eines Pestos. Hierzu einfach Basilikum durch Rucola ersetzen.

Weil die zarten Blätter sehr schnell welken und vergilben, sollte Rucola möglichst frisch verzehrt werden. Am besten lagert man Rucola immer im Kühlschrank in einem Folienbeutel oder einer geschlossenen Dose. Dies ist für maximal zwei Tage möglich. Leider lässt sich Rucola nicht haltbar machen. 

Rucola ist sehr gesund, denn das Kraut enthält die Vitamine A, C, E und K sowie Vitamine der B-Gruppe. Auch Kalzium, Eisen, Zink, Kalium und Phosphor sind enthalten. Senföle verursachen die Schärfe des Krauts. 

Die rheinischen Gemüseerzeuger bieten Rucola aus dem Freiland von Mai bis November an. 

 

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