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(13.07.2022) Die rheinischen Obsterzeuger haben mit der Ernte der Brombeeren begonnen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: Sabine Weis

Bis in den September werden die schwarzen Beeren täglich frisch geerntet. In den vergangenen Jahren haben Brombeeren, wie alle Beeren, in der Beliebtheit der Verbraucher zugelegt. Sie werden als Kuchenbelag oder Dessert, in Müsli, Quark und Joghurt, auf Pfannkuchen, im Obstsalat und natürlich als Gelee und Konfitüre verzehrt. Sehr lecker sind sie auch heiß zu Waffeln als Ersatz für Sauerkirschen. Zum Ansetzen von Likören eignen sich die schwarzen Früchte ebenso wie als Zutat für den Rumtopf.

Kombiniert mit anderen Beeren gehören Brombeeren in die Rote Grütze. Besonders wohlschmeckend sind Konfitüren und Gelees aus verschiedenen Beerenarten. Auch zu Birnen passen Brombeeren sehr gut.

Die von den Obsterzeugern angebauten Brombeeren sind deutlich größer als wilde Brombeeren. Außerdem wurden durch Züchtungsarbeit die Stacheln an den Pflanzen entfernt, sodass das Pflücken viel einfacher ist. Dennoch macht die Ernte viel Arbeit. Denn die reifen Früchte müssen täglich geerntet werden, um optimalen Geschmack und gute Haltbarkeit der Früchte zu vereinen.

Brombeeren sollten möglichst frisch verzehrt werden. Sie können nur wenige Tage im Kühlschrank gelagert werden. Die Früchte können aber sehr gut eingefroren werden. Dazu werden sie zunächst auf einen Teller gelegt und erst nach dem Gefrieren in eine Dose oder einen Beutel gefüllt. So kann die jeweils benötigte Menge an Früchten problemlos entnommen werden. 

Brombeeren sollten vor der Verwendung nicht gewaschen werden, da die weichen Früchte leicht beschädigt werden und Saft austritt. 

Der Verzehr von Brombeeren ist sehr gesund. Sie enthalten viel Vitamin C sowie die Mineralstoffe Kalium, Eisen und Calcium. 

Also, ran an die Beeren!

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