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(13.10.2021) Wenn sich die Quitten jetzt im Herbst leuchtend gelb färben und den unnachahmlichen Duft verströmen, ist die richtige Zeit, die Früchte zu ernten. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: Sabine Weis

Im Erwerbsobstanbau spielen Quitten nur eine untergeordnete Rolle und werden im Handel daher kaum angeboten. Die gelben Früchte findet man vor allem bei einigen direktvermarktenden Betrieben und auf Wochenmärkten.

Quitten gehören zum Kernobst. Doch im Gegensatz zu Äpfeln und Birnen können die Früchte nicht roh verzehrt werden. Dies ist vielleicht auch der Grund dafür, dass Quitten etwas in Vergessenheit geraten sind. Man unterscheidet sogenannte Apfelquitten und Birnenquitten, wobei sich der Name lediglich auf die jeweilige Form bezieht.

Aus Quitten lassen sich zum Beispiel Gelee, Mus, Likör und Brot herstellen. Bei der Verarbeitung ist Kraft gefordert, denn die reifen Früchte sind beim Zerkleinern sehr hart. Zuvor sollte unbedingt der bei einigen Sorten vorkommende wollige Flaum auf der Schale der Früchte entfernt werden, da er Bitterstoffe enthält.

Quitten enthalten viel Vitamin C, Kalium und Eisen. Sie sind seit Jahrhunderten in der Volksmedizin bekannt. Aufgrund ihres hohen Pektingehalts können Sie Giftstoffe im Darm binden und ausscheiden.

Frische Quitten lassen sich über mehrere Wochen kühl lagern. Sie duften sehr stark, sodass sie am besten nicht mit anderen Obstarten gemeinsam aufbewahrt werden, da diese sonst den Geruch annehmen. Legt man mehrere reife Früchte in ein warmes Zimmer, riecht der ganze Raum angenehm nach Quitten.

Wem die Zubereitung zu viel Arbeit macht, der kann auf Sauerkraut oder Rotkohl aus rheinischer Verarbeitung zurückgreifen. 

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