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(10.02.2021) Vor dem Wochenende haben viele Erdbeeranbauer gerade am Niederrhein ihre Erdbeerfelder mit weißem Vlies abgedeckt und die Folientunnel geschlossen. Der Grund: Die angekündigten starken Fröste sind eine Gefahr für die im Herbst gebildeten Blütenanlagen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: Sabine Weis

Die Erdbeerpflanzen haben bereits im Herbst die Blütenknospen für das kommende Frühjahr angelegt. Diese Knospen sind sehr frostempfindlich. Bei Temperaturen unter -5° Celsius können die Blüten erfrieren, wenn keine schützende Schneeschicht auf den Erdbeerpflanzen liegt.

Je nach Erdbeersorte ist die Frosthärte mehr oder weniger ausgeprägt. Auch das Anbauverfahren entscheidet mit über die Frosthärte. Erdbeerpflanzen, die auf Dämmen angebaut werden, sind besonders frostempfindlich.

Je nach Witterungsverlauf können die ersten rheinischen Erdbeeren in diesem Jahr etwa von Mitte bis Ende April in Gewächshäusern geerntet werden. Rheinische Erdbeeren werden dann bis etwa November täglich frisch geerntet.

Für die Blütenknospen der Obstbäume besteht derzeit noch keine Gefahr. Die Knospen sind in der Entwicklung noch so weit zurück, dass sie widerstandsfähig gegen die Fröste sind.