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(22.01.2020) Wachsender Beliebtheit erfreuen sich Rote Bete. Da dieses Gemüse überaus gesund ist, wertet der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) diesen Trend positiv.

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Foto: Sabine Weis

Denn Rote Bete sind reich an Mineralstoffen und Vitaminen. Kalzium, Kalium, Magnesium, Mangan, Phosphor, Jod, Natrium und die Vitamine C, B und A sind die wichtigsten Inhaltsstoffe. Aber das Gemüse enthält auch Saponine und Flavonoide, die als krebsvorbeugend und immunstimulierend gelten. Damit zählen Rote Bete zum „Superfood“, obwohl dieser Begriff von der Nahrungsmittelindustrie in der Regel für exotische Lebensmittel verwendet wird.

Die Verwendungsmöglichkeiten der roten Rüben sind vielfältig. Natürlich werden sie sauer eingelegt, gehören in den Heringssalat oder im Borschtsch. Genauso lecker schmecken sie als frisch gepresster Saft, der zusammen mit Möhren und Äpfeln hergestellt wird. Auch in einen Rohkostsalat oder als kalte oder warme Gemüsebeilage schmeckt das Gemüse hervorragend.

Rote Bete färben sehr stark. Deshalb sollten bei der Verarbeitung Handschuhe getragen werden. Die Eigenschaft des Färbens kann aber auch sehr gut genutzt werden. Wenn Kinder kein Gemüse mögen, können beispielsweise selbstgemachte Spätzle mit Roter Betesaft oder gegarten und pürierten Roten Beten pink gefärbt werden. Jede „ Prinzessin“ wird das Gemüse dann gerne essen.

Frische Rote Bete können bei kühler Lagerung über einige Wochen in einem Folienbeutel aufbewahrt werden. Sind die Rüben gegart, sollten sie innerhalb weniger Tage verzehrt werden.

Wer Rote Bete selber gart, muss etwas Zeit einkalkulieren. Die Garzeit hängt von der Dicke der Rüben ab. Sie können entweder in siedendem Wasser oder aber – verpackt in Alufolie – im Backofen gegart werden. Im Handel sind aber auch vorgekochte, vakuumierte Rote Bete erhältlich.

Neben Roter Bete gibt es auch Gelbe und Weiße Bete. Werden die verschiedenen Arten getrennt voneinander gegart, lässt sich ein schönes Farbenspiel auf den Teller zaubern.