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(19.09.18) Traditionell sind die Monate September bis November Hochsaison für den Verzehr von Endivien. Auch wenn diese Salatart mittlerweile ganzjährig im Handel angeboten wird, ist das Zichoriengewächs vor allem im Herbst beliebt. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Endivien sind eng verwandt mit Chicoree und Radicchio. Dies erklärt auch die bittere Geschmacksnote, die früher beim Verzehr von Endivien immer wieder zutage trat. So mussten Endivien früher gebleicht werden, um die Bitterstoffe zu beseitigen. Durch eine erfolgreiche Züchtungsarbeit ist es aber gelungen, die Bitterstoffe weitgehend zu entfernen, sodass ein Bleichen nicht mehr notwendig ist.

Endivien sind sehr knackig und lassen sich über mehrere Tage lagern. Da die Köpfe für einen kleinen Haushalt oft zu groß sind, empfiehlt es sich, die benötigten Blätter abzutrennen, zu waschen und dann in feine Streifen zu schneiden. Der Rest des Kopfes kann in einem Folienbeutel problemlos mehrere Tage im Kühlschrank gelagert werden.

Im Rheinland ist es üblich, eine gekochte Kartoffel in das Dressing für den Endiviensalat zu zerdrücken. Dies macht das Dressing schön sämig.

Gerade im Herbst empfiehlt sich der Verzehr von Endivien. Denn im Gegensatz zu vielen Blattsalaten enthalten Endivien wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Vitamin C, einige Vitamine der B-Gruppe, Kalium, Calcium und Phosphor sind hier zu nennen. Reich sind sie auch an sekundären Pflanzenstoffen, unter anderem enthalten sie viele Flavonoide, die antioxidativ wirken. So tragen Endivien zum Schutz vor Erkältungen bei.

Wem Endivien zu bitter sein sollten, kann etwas Zucker in das Salatdressing geben. Damit werden die eventuell vorkommenden Bitterstoffe überdeckt.